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Wechseljahre - Eine Laune der Natur

Wechseljahre einer Frau

Der Beginn der Wechseljahre unterliegt genetischen Steuerungsmechanismen. In Zukunft könnte/soll es genetische Tests geben, die eine genaue Vorhersage der Wechseljahre ermöglichen. In der Regel liegt die Zeit der hormonellen Umstellung, das so genannte Klimakterium oder die Wechseljahre, zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Während der Wechseljahre ist eine Schwangerschaft noch möglich, nach der Menopause, der letzten Regelblutung, aber nicht mehr.


Bei einer vorzeitigen Menopause liegt die letzte Regel vor dem 35. Lebensjahr, bei einer späten Menopause nach dem 55. Lebensjahr. Als Prämenopause wird die Zeit vor der letzten Blutung bezeichnet, die Perimenopause sind die Jahre um die letzte Blutung und die Postmenopause umfasst den gesamten Zeitraum nach der letzten Blutung.

Die körperlichen Veränderungen der Wechseljahre beginnen meist ganz allmählich. Sie sind nie von heute auf morgen einfach da und stellen die Frau also nicht vor eine radikale Umstellung. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, sich schrittweise mit dem neuen Lebensabschnitt anzufreunden - körperlich wie seelisch.

 

Nicht bei allen Frauen müssen die typischen Anzeichen der Wechseljahre auftreten und nicht bei allen müssen sie beschwerlich sein, können aber durchaus stören. Typisch sind:
• unregelmäßige und wechselhaft starke Blutungen
• Hitzewallungen mit schnellem Wechsel von Schweißausbrüchen und Frösteln
• Blasenbeschwerden (Blasendruck, starker Harndrang, Infektionsneigung etc.)
• Schlafstörungen
• oder Störung des Allgemeinbefindens, Stimmungsschwankungen

 

Letztlich gehen solche Symptome auf eine Umstellung des Hormonhaushalts zurück, von denen der gesamte Stoffwechsel und auch die Psyche betroffen sein können. Depressionen jedoch sind in den Wechseljahren nicht häufiger als sonst!

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