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Keine Chance dem Winterblues...

Bildquelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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Müssen wir deshalb Trübsal blasen? Im Gegenteil, nun heißt es: Raus aus dem Stimmungstief!


Da diese Art der Depression vor allem durch Lichtmangel ausgelöst wird, sollte man so viel Tageslicht wie möglich tanken. Lange Spaziergänge an der frischen Luft eignen sich dafür besonders gut.  Das Sonnenlicht kurbelt zahlreiche körperliche Prozesse an, die uns wach und munter halten. Dabei wird das „Gute-Laune-Hormon“ Serotonin ausgeschüttet. Viele Menschen essen deshalb auch so gern Schokolade, weil sie Substanzen enthält, die stimmungsaufhellend wirken. Kalorienärmer und gesünder sind zum Beispiel Bananen, die ebenso Serotonin enthalten.


Weitere Tipps: Sorgen Sie für ein schönes Wohlfühl-Ambiente. Bunte Farben helfen, die Stimmung zu heben, sei es durch einen schönen Blumenstrauß, ein farbenprächtiges Kleidungsstück oder die hellen, sonnengelben Vorhänge in der Wohnung. Kneippsche Güsse, ätherische Öle, ein Kräutertee oder mal wieder die Lieblings-CD hören – auch diese Dinge können dazu beitragen, trübe Gedanken zu vertreiben und positive Gefühle freizusetzen.


Ein bekanntes pflanzliches Präparat, das auch bei Winterdepression zum Einsatz kommt, ist das Johanniskraut. Damit Johanniskraut richtig wirkt, muss es über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Vor der Anwendung sollten mit dem Apotheker im Beratungsgespräch jedoch mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln abgeklärt werden. So könnte zum Beispiel die Wirkung der Antibabypille bei gleichzeitiger Anwendung von Johanniskraut beeinträchtigt werden.


Im Gegensatz zur Winterdepression leiden Menschen bei vielen Formen einer schweren Depression unter Schlaf- und Appetitlosigkeit. Sie können den Alltag kaum noch bewältigen. Sollten sich zeitweilige Stimmungsschwankungen zu einer dauerhaften Depression entwickeln, ist auf jeden Fall ein Arztbesuch anzuraten.