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Pollenalarm – jetzt beginnt die Heuschnupfensaison

Bildquelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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Daher ist es wichtig, die Ursachen der Beschwerden, bei der auch Tierhaare oder Hausstaubmilben die Auslöser sein können, frühzeitig vom Arzt abklären zu lassen. Dieser kann testen, auf welche Pollen man allergisch reagiert und entscheiden, welche Behandlungsform erforderlich ist. Im März blühen beispielsweise wieder Erlen-, Weiden- und Ulmenpollen, im April kommen Birken-,  Eschen- und Buchenpollen hinzu. Von Mai bis Juli ist die Hauptblüte der Gräserpollen. Detaillierte Informationen dazu gibt der Pollenflugkalender, der auch in der Apotheke erhältlich ist und die tagesaktuelle Pollenflugvorhersage in den Medien.


Darüber hinaus ist es für Pollenallergiker wichtig, Verhaltensregeln zu beachten und den Pollen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Ist die entsprechende Pollenkonzentration in der Luft hoch, beispielsweise in der Hauptblüte und bei trockenem und windigem Wetter, bleiben Türen und Fenster am besten geschlossen. Auf dem Land sollte man die Fenster zum Lüften am besten am späteren Nachmittag und Abend öffnen, in der Stadt dagegen eher am frühen Morgen. Nach einem Regenschauer sind die meisten Blütenpollen erst einmal aus der Luft gewaschen. Dies stellt ebenfalls eine günstige Zeit zum Lüften und für Spaziergänge dar. Im Auto schafft der Einbau eines Pollenschutzfilters Erleichterung. Räume und Möbel sollten täglich feucht gereinigt werden. Es empfiehlt sich, möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen und Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers abzulegen. Darüber hinaus ist es ratsam, körperliche Anstrengung wie das Joggen in der Natur bei Pollenflug zu meiden. Viele Leidgeplagte bevorzugen während der Pollenflugsaison Urlaub in pollenarmen Regionen wie z.B. im Hochgebirge, in Küstengebieten oder auf Meeresinseln.