Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen heute in den Industrienationen in der Todesursachenstatistik an erster Stelle. In Deutschland wird mit leicht abfallender Tendenz knapp die Hälfte aller Todesfälle auf Krankheiten des Herz- Kreislaufsystems zurückgeführt...
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News:
Das Hessische Sozialministerium hat sich im September 2004 mit den Mitgliedern des Hessischen Rettungsdienstausschusses auf eine sinnvolle Regelung bei der Behandlung von Patienten mit akutem Herzinfarkt oder Lungenembolie verständigt.
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Beitrag:
Das Herz ist der „Motor unseres Lebens“. Täglich pumpt es mehrere tausend Liter Blut zur Sauerstoff- und Nährstoffversorgung lebenswichtiger Organe wie Gehirn, Nieren oder Leber. Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems zählen in den Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. Allein in Deutschland erleiden jeden Tag 745 Menschen einen Herzinfarkt. Frauen sind dabei noch häufiger betroffen als Männer. Ein Herzinfarkt ist die Folge eines Verschlusses der Herzkranzgefäße. Das hinter dem Verschluss liegende Herzmuskelgewebe wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Hält dieser Versorgungsengpass über 30 Minuten an, kommt es zum Untergang von Herzmuskelgewebe, d.h. ein Teil des Herzmuskels stirbt ab.
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Jeder hat sie schon mal erlebt, die Beschwerden, wenn der Blutdruck in den Keller sackt: Schwindelattacken, Schwarz werden vor den Augen, Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Dazu gesellen sich oftmals kalte Hände und Füße, wenn andere schwitzen, eine blasse Haut und Schlafstörungen. Gerade in den heißen Sommermonaten sind viele Menschen mit niedrigem Blutdruck von solchen Beschwerden geplagt.
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