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Wechseljahre der Männer

Wo gibt es Hilfe?

Wenn eine Frau unter Wechseljahresbeschwerden leidet, dann geht sie natürlich zum Frauenarzt. Doch was macht der Mann? Einen "Männerarzt" sucht man bislang vergebens. Zumindest gibt es (noch) keine offizielle Bezeichnung für einen solchen. Dennoch haben sich schon eine ganze Reihe von Ärzten intensiv mit dem Thema Wechseljahre des Mannes beschäftigt und sehen sich daher als so genannte "Männerärzte". In Frage kommen zum Beispiel Allgemeinmediziner, Urologen oder Internisten.

 

Viele Männer nehmen körperliche und seelische Beschwerden nicht ernst oder geben sie zumindest nicht zu. Sie lehnen es schlicht ab, krank oder alt zu werden. Oft hindert auch die Angst vor einem Verlust an Prestige die Männer daran, ihre Probleme oder Beschwerden offen auszusprechen. Die Beschwerden werden stillschweigend ertragen, das Thema wird tabuisiert. Deshalb der Appell an alle Männer: Innere und äußere Veränderungen sollten bewusst zur Kenntnis genommen und akzeptiert werden.
 
Das Modewort heute ist die "Anti-Aging-Medizin". Alles, was Alterungsprozesse verzögert, aufhält oder gar rückgängig macht, wird unter diesem Begriff zusammengefasst.
 
Hierzu zählen zum Beispiel auch eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, und die Reduzierung von Giftstoffen. Diese wohlgemeinten Ratschläge sind nicht nur sowieso jedem zu empfehlen, sondern sie können auch Männern helfen, die unter typischen Beschwerden des Älterwerdens leiden.
 
Wenn das nicht reicht, dass man(n) sich wieder fit und gesund fühlt, kann in bestimmten Fällen auch eine Hormonersatztherapie helfen. Doch ganz wichtig: Es muss wirklich ein Hormonmangel bestehen. Erst wenn dieser durch eine Laboruntersuchung gesichert ist, sollte substituiert werden. Und dann auch nur, wenn der Mann auch Beschwerden hat, die zu dem festgestellten Befund passen.
 
In vielen Städten gibt es spezielle Beratungs- und Informationszentren für Männer. Auch Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen helfen bei persönlichen Problemen.

 

Und noch ein Tipp zum Schluss:
Ein Ausflug in einen Buchladen lohnt sich bei Interesse allemal: Es gibt einiges an Literatur zum Thema.

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